Coversong Roads

giovedì, luglio 27, 2017

AndromedaNachrichten 258


Startet mit einem Nachruf auf Waldemar Kumming, der das Fandom in München und innerhalb des SFCDs vom Anfang an mit prägte. Immerhin ist er 92 Jahre alt geworden. Bekannt wurde er mit seinem Fanzine Munich Round Up und der Phonothek, die er für den SFCD unterhielt. Toll ist es, dass er dem SFCD 20000 Euro hinterlassen hat.
Es gibt einige Con-Berichte. Ich muss feststellen, dass das Con-Gedöns kein Feuer mehr unter meinem Hintern entfacht. Und auch Steam-Punk, von dem Jürgend Lautner so begeistert ist, ist ja auch mehr ein Messing-Dampf-Zeppelin-Szenario, aus dem keine bahnbrechenden Erfindungen hervorgehen.
Ich will mich nicht zu sehr hineinhängen, da ich sonst Gefahr liefe, aufgrund lückenhafter Information falsche Schlussfolgerungen zu ziehen. Doch sehe ich SF-Fans eher als Traumtänzerbrigade als Nerds, Maker und Shaker, welche die Zukunft prägen.
Wie aus AN hervorgeht, gab es einige Preisverleihungen:
Curt-Siodmak-Preis 2017
Beste TV-Serie: Dr. Who; Bester Film: Arrival                       
Deutscher Science Fiction Preis 2017
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte: Michael K. Iwoleit: Das Netz der Geächteten
Bester deutschsprachiger Sf-Roman: Dirk van den Boom: Die Welten der Skiir 1:  Prinzipat.

Kurt Lasswitz Preis 2017
Beste deutschsprachige Erzählung: Gabriele Behrend: Suicide Rooms
Bester deutschsprachiger SF-Roman: Andreas Brandhorst: Omni PIPER:

Dann gibt es die üblichen Sparten wie Fantasy, Kino, E-Games, Science, Fanzine-Kurier etc.
Wer sich für das deutsche SF-Fandom interessiert, ist im SFCD, dem Science Fiction Club Deutschland, gut aufgehoben.
Zusätzlich erhielt ich “U-Con”, Das Souvenir-Book des Euro-Cons mit einem Haufen deutscher Kurzgeschichten. Das musste ich aus Zeitmangel erst einmal ins Regal stellen.
Und dann gab es die Broschüre “Operation Act of Grace” von Sylvana Freyberg, Jürgen R. Lautner u. Martin Stricker. Das Vorwort ist schon mal gut: Deutschland wird als ein Land der Ingenieure und Erfinder bezeichnet, lol. Das war einmal, als in Deutschland noch Flughäfen fertig wurden. Aber das stimmt: “Fans der Hard SF sind rar, verglichen mit Fantasy- und Media-Fans.”
“Operation Act of Grace” liest man in der linken Spalte auf deutsch, in der rechten auf englisch.
Ich habe den Eindruck, der Druck richtet sich mehr an den englischsprachigen Fan, da die beschriebene SF-Szenerie über Deutschland deutschen SF-Fans bekannt sein müsste.
Es gibt also einen Überblick über deutsche Cons, SF-Fernsehserien in Deutschland, Literatur-Preise, eine SF-Ausstellung in einem Museum, und eine Aussage, dass das deutsche SF-Fandom in Grüppchen aufgesplittert und auf die Allgemeinheit keinen Eindruck hinterlässt. Darunter befindet sich auch die Jugend von heute. Leuchtet ein und ist simpel: SF ist Unterhaltung und kann bald nicht mehr mit dem konkurrieren, was sich in der Gegenwart bei der Digitalisierung abspielt. Die Allgemeinheit muss das verinnerlichen, und hat dann keine Zeit mehr Bücher zu lesen :-).




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