lunedì, aprile 23, 2018

Pishing und das Environment


Ende letzten Jahres wäre ich fast auf eine Pishing-Attacke reingefallen. Meine Webseiten Google und Explorer brachten eine Anzeige, mit der man für 1 Dollar ein I-Phone gewinnen konnte. Sie benötigten nur meine Kreditkarten-Nummer. Und ich Idiot gab sie ihnen. 10 Minuten später dachte ich, oh Mann, was hast du getan? Und am nächsten Werktag, ließ ich die Kreditkarte löschen und mir eine neue ausstellen. Noch einmal davon gekommen.

Über die „Business Week“ kam ich auf den Urheber dieses Bereicherungsversuches, den Polen Robert Gryn. Er war zuerst eine affiliate (Anzeigen-Verkäufer), jetzt ist er Boss eines der am schnell wachsendsten europäischen Unternehmen: Codewise.

Dieses oft mit Betrug gekoppelte Anzeigen-Geschäft wurde insofern durch Facebook unterstützt, als es Anzeigen gegen Zahlung in Facebook unterbrachte, ohne sich um deren Glaubwürdigkeit zu kümmern.

Wie funktionierte das Geschäft? „Business Week“ brachte ein kleines Ablaufdiagramm als Erklärung. Ich erspare mir die Zeichnungen und hoffe, man versteht es auch ohne sie:

Verkäufer: Er will etwas verkaufen

Affiliate-Network: Ein Affiliate-Network verbindet den Verkäufer mit einem Anzeigenhersteller

Anzeigenhersteller: Affiliates machen Anzeigen, auch betrügerische, und bezahlen Facebook, damit sie dort veröffentlicht werden.

Facebook-Ad: Facebook Nutzer klicken darauf

Kauf: Wenn ein Klick einen Kauf produziert, werden der Verkäufer, das Netzwerk und der Anzeigenverkäufer bezahlt.

Der Anzeigenverkäufer geht das Risiko ein, weil er Facebook im voraus bezahlt. Aber wenn auch nur ein kleiner Prozentsatz von Nutzern kauft, können die Einnahmen gewaltig sein. Facebook wird in jedem Fall bezahlt.


Wer an einem Affiliate-Network interessiert ist, sollte bei dem Online Forum Stack that Money reinschauen. Es organisiert Konferenzen in allen möglichen Teilen der Welt.

Mit 78 Jahren bringt es nichts mehr, alt sein hat Nachteile. 20 Jahre jünger, wäre ich noch einmal reingesprungen.













domenica, aprile 22, 2018

Augmented Reality


Augmented Reality fand ich von der Theorie her gut, wo digitales ein von der Kamera aufgenommenes Bild überlagert. Ist, wenn es überall eingeführt ist, ein Wahnsinns-System. Ich ziele mein Phone auf einen Baum und sein Name poppt auf den Schirm, ich halte es auf ein Firmengebäude und der Schirm zeigt mir, was für Leute dort gesucht werden. Stark.

Die „Business Week“ schrieb von einer Anwendung, die jetzt schon läuft. Baker Hughes, ein petrochemisches Unternehmen sitzt in Pomona, Calif, hat einem Kunden in Bahru, Malaysia Maschinen verkauft, die aufgerüstet werden mussten. Anstatt dorthin fliegen zu müssen, wurden ein paar AR-Helme dort gelassen, mit denen die Personen die nötigen Anwendungen durchführen konnten. Bietet sich für alle Unternehmen an, deren Erzeugnisse in anderen Ländern gewartet werden müssen.

sabato, aprile 21, 2018

The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)


Diejenigen, die meinen, dass es besser sei, das Deutschland die Europäische Union verließe, meinen, diese kümmere sich nur um die Bananenkrümmung und die Glühlampen. Das ist verkehrt, und jetzt kommt „The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)“ hinzu, die am 25. Mai dieses Jahres gültig wird. Die Erstellung hat 10 Jahre gedauert und ist überholt. Denn sie erlaubt es, dass Nutzer ihre Daten, die in einer Firma gespeichert sind, löschen lassen können.
Das versuchen Sie mal mit einem Unternehmen, das mit einer Blockchain arbeitet.
  • Betroffen ist jede Firma, die Daten von Mitarbeitern und Kunden speichert, wenn diese in Europa leben..
  • Ein Datenschutzbeauftragter muss vorhanden sein
  • Nimm nur Daten auf, die für jetzt benötigt und nicht für späteres unspezifizierte Nutzen
  • Veröffentliche Datennutzungspolitik in eingängiger Sprache und verstecke sie nicht in unidentifizierbaren legalen Dokumenten
  • Report jeden Verlust, Zerstörung oder Diebstahl von Daten an Regulatoren in 72 Stunden.
Quelle: Business Week v. 28.3.2018




Hörbücher, japanische Frauen und italienische Arbeitslose


Hörbücher

Es sieht so aus, als hätte dieses Medium die Hürde genommen. Audible Inc wurde von Amazon geschluckt. Don Katz, der Gründer, kam auf die Idee, dass man tote Zeit doch gut nutzen könne. Bahn-, Busfahrt, Jogging, Warten in der Schlange, bieten sich doch für Hörbücher an.
Als ich meinen angewandten Psychologie-Kurs im Delta College Michigan machte, wurde uns geraten, kleine Spiralhefte zu besorgen, deren Seiten man umflippen konnte. Dort sollten wir Begriffe und Definitionen eintragen und die in toten Zeiten wie beim Warten an der Ampel wiederholen. Diese Fliphefte benutzte ich auch für andere Kurse. Ich habe sie immer noch irgendwo herumliegen. Doch zurück zu Hörbüchern.
Katz hat sich Amazon angeschlossen und damit den Markt erweitert. Audible verkauft um 40 Prozent aller Hörbücher. Zusammen mit Amazon sind es über 50 Prozent.


Ältere japanische Frauen

Interessant ist auch der „Business Week“ Artikel über ältere Frauen, die eine Cola oder sonstige Kleinigkeiten im Supermarkt stehlen, im Gefängnis landen und sich dort wohl fühlen. Viele haben Geld genug zu leben,, sind jedoch so einsam, dass sie sich im Gefängnis besser aufgehoben fühlen, da sie dort arbeiten müssen.


Arbeitslose in Italien

In unserer Zeitung las ich heute, dass es Italien geschafft hat, sich vor Griechenland auf den vorletzten Platz der Arbeitslosen zu setzen. Mit anderen Worten, nur Griechenland hat prozentual noch mehr Arbeitslose. Nun, vielleicht schafft Italien es ja noch, auf den letzten Platz zu kommen.




venerdì, aprile 20, 2018

Italien: Was läuft – was läuft nicht (eine persönliche Beurteilung)




Erst einmal das Positive:

Design, Mode, Automobile, Verpackungsmaschinen, Möbel, Gesundheitswesen, Müllabfuhr, Öffentlicher Transport


Das Negative:

Politik, Strassen, Bürokratie, Erziehung: Konsequenz ausufernder Bullismo in Schulen, Wirtschaftswachstum 1,5 % gegenüber 2,4 % europäischer Durchschnitt, Femminicidio.


Femminicidio:

Ehemänner und Alleingelassene bringen alle paar Tage ihre Frau oder Ex um. So um jeden dritten Tag lese ich etwas in der Zeitung. Vollkommen bescheuert. Man sollte in diese Typen einen Befehl implantieren können, erst einmal sich selbst umzubringen. Hoffentlich ist die Hirnforschung bald soweit.


Bullismo:

Unsere Zeitung hat heute ein paar Seiten dem Bullismo gewidmet, in dem Schüler neuerdings Lehrer angreifen, da es ihnen zu langweilig geworden ist, es bei Mitschülern zu versuchen.

Die Lehrer haben schon deswegen schlechte Karten sich zur Wehr zu setzen, weil sie dann der Wut rabiater Eltern ausgesetzt sind und Prozesse vermeiden wollen. Den Schulen selbst ist nicht daran gelegen, Szenen in die Öffentlichkeit zu tragen, weil sie um ihren Ruf fürchten. Es wird jedoch häufig bekannt, da die Schüler selbst aus Eitelkeit Videos in die Social Networks hochladen. So langsam scheint das Mass voll zu sein.

Eine Jugendrichterin fordert drastischer Massnahmen den Schülern gegenüber. Bei der Bürokratie und den Politikern, denen ein Attribut zuzuordnen ich mir erspare, wird sich kaum etwas ändern. Den Eltern, die es an der Erziehung ihrer Sprösslinge haben mangeln lassen, sollte es nicht egal sein, ob diese durch ihr Verhalten eine Chance haben einen der wenigen Arbeitsplätze zu erhalten, die auf dem Markt angeboten werden. Ein Beispiel dafür, dass Dummheit Dummheit erzeugt.

giovedì, aprile 19, 2018

Der Spiegel v. 14.4.2018, Unternehmensgewinne


Unternehmen mit dem weltweit grössten Gewinn in der ersten Hälfte 2017
  1. Aramco
  2. Apple
  3. Samsung
  4. Microsoft
  5. JPMorgan
  6. Alphabet
  7. Berkshire Hathaway
  8. Exxon Mobil
  9. Shell
  10. Volkswagen
  11. Alibaba
Das nur mal nebenbei.


Ich bestellte gerade bei Amazon.it das Buch von Pedro Domingos: The Master Algorithm, das von KI (Künstlicher Intelligenz) handelt. Hoffentlich komme ich dazu, das irgendwann mal durch zu lesen. Aber Xi Jinping hat es auch. Da konnte ich nicht zurückstehen, lol.

Das Hauptanliegen des letzten „Spiegel“ war es, dem Leser mitzuteilen, dass es eine Reihe von Landsleuten gibt, denen Deutschland nicht mehr gefällt. Ich würde immer noch gern hinfahren. Die Landschaft ist ja gleich geblieben und No-Go-Areas gibt es auch in den U.S.A., wo es ratsam ist, abends nicht allein spazieren zu gehen. Trotzdem, wenn besoffene Flüchtlinge jetzt bei jemandem am Balkon vorbeitorkeln und das vorher nicht getan haben, weil sie nicht da waren, kann man verstehen, dass der Mann sauer ist und noch saurer wird, wenn er an die Bundeskanzlerin denkt. Deutschland ist keion Schrebergarten mehr.

Was ich nicht gelesen habe sind Artikel über den Nahen Osten. Was dort passiert geht mir so am A.... vorbei, da die Leute nichts auf die Reihe bekommen.

lunedì, aprile 16, 2018

Der Spiegel vom 7.4.2018


Den letzten „Spiegel“ habe ich noch nicht. Den vorletzten habe ich durch, den mit dem Hinweis, dass die Zucker-Lobby die Nutzer belügt und verführt. Ich meine, wer jetzt noch nicht glaubt, dass viel Zucker schädlich ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Vernünftig ist, dass die Regierung es abgelehnt hatte, an den Angriffen in Syrien teilzunehmen. Macht Sinn, wenn die Flieger schon vorher abstürzen, bevor sie die erste Rakete abgeschossen haben.
In diesem Zusammenhang las ich den Artikel „Geisterflotte“ im Spiegel, die aus sechs Unterseebooten besteht, die allesamt nicht einsatzfähig sind. Früher hatte die Marine einmal 24 davon. Einige funktionierten sogar.

Ich glaube es ist Costa Rica, das seine Streitkräfte komplett abgeschafft hat und nur noch die Polizei unterhält. Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen.

Und dass Mieten für manche unerschwinglich werden, ist auch nicht so gut. Mobilität ist angesagt. Im Gegensatz zu Deutschland wohnen weniger Italiener zur Miete.

Dann etwas über Gen-Ingenieure. Spannend. Es wird an den Genen herumgebastelt. Hatten wir schon in der vorletzten Ausgabe des „Scientific American“ gelesen. Es gibt aber noch keine vorzeigbaren, für den Menschen interessante Ergebnisse.

Und wenn ein amerikanisches Unternehmen Gehirne sterbender Personen einfrieren lässt, um irgendwann später den Inhalt, also das Bewusstsein- in einen Computer zu laden, dann ist die Idee schon zigmal in SF-Romanen erörtert worden, in der Praxis aber nicht durchführbar, da die Inhalte verschwunden sind.

Dem Friseur ist nichts zu schwör


Nochmal zurück zum Friseur, es bezieht sich aber auch auf andere Berufe im Umbruch: Lehrlinge, die sich daran orientieren, wie weit der Arbeitgeber digitalisiert ist, um die bestmögliche Kompetenz zu erlangen, werden Friseure meiden, die nur Kamm und Schere kennen, na ja, den Fön dazu.

Junge, gut betuchte Kunden werden Friseure wie den im vorgehenden Blogeintrag aufsuchen, um optimal bedient zu werden. Nicht digitalisierte Friseurläden werden verkümmern.

Das Gute ist, dass es keine Geheimnisse gibt. Digitalisierung hat mit open Source zu tun. Mit anderen worten, es ist public Domain. Jeder kann Quellen anzapfen, um herauszubekommen, wie man seinen Laden auf Vordermann bringen kann. Früher wurden Prozesse und Verfahren geheim gehalten, um einen kompetitiven Vorsprung zu bekommen. Jetzt geht es um den Willen und die Fähigkeiten, sich zur Verfügung stehendes Wissen anzueignen und in die Praxis umzusetzen. Nur das zählt.

GitHub ist ein glänzendes Beispiel. Eine jedem zur Verfügung stehende Programmentwicklungsplattform, mit der jeder Interessierte tolle Anwendungen entwickeln kann.

domenica, aprile 15, 2018

Digitalisierung im Friseur-Handwerk



https://www.techtag.de interviewte den Friseur Peter Gress, der mich beeindruckte und bei dem jeder etwas lernen kann, der sich für Digitalisierung in Kleinstbetrieben interessiert.
Hier nun ein Friseur. Erst einmal das, worauf ein Friseur zu achten hat:

Kämmen der Haare, das Abteilen, die Haltung des Haares, die Fingerhaltung, das Verstauen des Kammes in der Führerhand, der Körperstandpunkt, das saubere Abschneiden der Haare. Das erzählt der Herr Gress, und der muss es wissen. Er hat seinen Salon digitalisiert und arbeitet weiter dran.
Ich erwähne mal ein paar Stichworte der Dinge, mit denen er sich beschäftigt:
  • Kundeninformation auf dem iPad
  • digitale Kundenkarte
  • Bezahlmaske
  • Einkaufsliste der Kunden
  • Upsale
  • digitaler Ordner in Evernote
  • Scanbot auf dem Rezeptions-iPad
  • Trello
  • Zugriffsrechte
  • Pinterest, Vogue, MarieClaire
  • Spotify
  • Facebook-, Instagramzugang für Kids
  • Gamification
  • Google AdWords
  • ProvenExpert
  • Podcast- und Blogbeiträge
  • Webinar
  • Augmented- und Virtual Reality Anwendungen
  • Cyber Classroom
  • Balayage, Foliensträhnen, Glossing, Schnitt, Föhnen. (Er braucht 30 Minututen zum Föhnen. Das mache ich in 3. Bin ich gut oder was?)
  • Samsung Magic Mirror
  • Produktempfehlungen, Frisurenbilder, Tutorials, 3D-Frisurenberatung
  • Lagerschrank, Warenwirtschaftssystem, Zahlung mit Smartphone
  • Kundenkalender
  • Service-Roboter für Kaffee, Tee, Wasser, kleine Snacks
  • bewegliche, sprachgesteuerte Informations-Portale
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Wer mehr über diese Begriffe wissen will, sollte googeln. Und wir sollten dem Friseur um die Ecke Dampf machen, sonst kommen wir ja nicht weiter, lol.
Mehr informationen bei Peter Gress.