martedì, maggio 23, 2017

Blue Whale



Seit drei Tagen beschäftigt sich unsere Tageszeitung damit dass Jugendliche spielerisch angehalten werden sich umzubringen. Diese Idee stammt aus Russland, wo um die 150 Jugendliche dieses Jahr aufgrund dieses Spiels Selbstmord verübt haben.
Es gibt 50 Regeln für 50 Tage, die mit der 50en darin münden, auf das Dach eines hohen Gebäudes zu klettern und zu springen. Dann hat der Kandidat das Spiel gewonnen. Und tot ist er auch.
Hilfe die Regeln einzuhalten und den Kandidaten anzuleiten bietet ein Kurator über das Internet an.
Von den italienischen Tageszeitungen wird dies hochgejazzt und sicher Eltern zu denken geben, die vom dritten Stock an aufwärts wohnen.

Etichette: ,

lunedì, maggio 22, 2017

AndromedaNachrichten 257



Das Gerhard Müller Interview von Thomas Recktenwald ist interessant. Zu seinem 80., ermunterte Recktenwald ihn, was vom frühen Fandom zu erzählen. Da kamen Spiritus- und Wachsmatrizendrucker zur Sprache, dass die Leute in München genauso wie wir um den Tisch gelaufen sind. Ich sah ein Bild vom SFCD-Con Bad Homburg 61 mit Klaus Reibe drauf, einem Mitglied unserer Science Fiction Gemeinschaft Hamburg. War ich da auch? Ich muss irgendwann mal die Fotos durchflöhen, die ich habe.
Lustig war auch Müllers Problem, seine 45.000 gesammelten Bücher, die er auf un- und mögliche Weise in seiner kleinen Wohnung verstaut hat, gegen Geld an den Mann zu bringen. Das war es aber auch dann schon.
Es gibt einige Conberichte zu lesen. Vielleicht spielt der technologische Umbruch eine Rolle, gegen den SF-Cons  abgestanden wirken.
Sparten-Berichte sind mir egal und deutsche SF lese ich nicht. Eine objektive Wertung von AndromedaNachrichten bringe ich nicht zustande.

Etichette:

venerdì, maggio 19, 2017

Uber Freight und Otto

Heute las ich in Techcrunch (ein technoblog), dass Uber für Trucker in den U.S.A. eine App entwickelt hat, die dem unabhängigen Trucker (Contractor) Unternehmen in der Nähe anzeigt, die etwas zu verschicken haben. Einer der Vorteile ist, dass ein Vermittler überflüssig wird, der Trucker bessere Informationen bekommt und Ladungen ergänzen kann.
Nachteil ist, dass er im Wettbewerb mit anderen Truckern der Gegend steht, die seinen Preis unterbieten können. Für eine bestimmte Zeit ist diese Entwicklung disruptiv. Doch ist sie nur ein Zwischenstand. Denn mit Otto hat Uber ein Unternehmen gekauft, dass fahrerlose Trucks betreiben will. Dann fällt auch der Fahrer weg.

Etichette:

giovedì, maggio 18, 2017

Spiegel durch

So, den letzten “Spiegel” durchgeackert. Im vorletzten gab es nichts interessantes. Doch “Halt ein!”, da war doch ein Bericht über das ländliche Deutschland, in dem sich die Bürger abgehängt fühlen.
Ich lebe im ländlichen Italien und wir Italiener und ich als Deutscher fühlen uns ganz wohl dort und bestimmt nicht abgehängt, weil es in den Städten auch nicht besser ist. Wenn schon, dann ist ganz Italien abgehängt, doch dann merkt man es nicht mehr. Bei uns ist zwar nichts los, die Straßen bestehen aus Schlaglöchern, der Bus kommt vier mal am Tag vorbei und es gibt nach wie vor einen Klasse Cappuccino. Was will man mehr.
In dem Artikel hingegen wird über einen pensionierten Leserbriefschreiber berichtet, der in Albersdorf/Schleswig Holstein wohnt und sich über alles aufregt. Ich zitiere mal “Windenergie, Zustand der Bundeswehr, das allgemeine Bildungsniveau, Probebohrungen im Wattenmeer, Türkei, Iran”. Lol. Und dann trägt er auch noch Krawatte, obwohl er pensioniert ist. Sind die alle so da?
Ich meine: Aufregen bringt doch nichts. Lästern macht doch viel mehr Spaß. Jetzt aber zum letzten “Spiegel”.
Im Leitartikel wird von der Leyen aufgefordert zurückzutreten. Blödsinn, als ob sie da oben die Macht hätte, was an der Haltung der Bundeswehr zu drehen. Ist nun mal kein Gesangverein. Ich fand die Benennung von Kasernen nach Weltkriegs-Generalen auch in Ordnung.
Und was den Schulz angeht. Ein ehemaliger Buchhändler, der Bundeskanzler werden will. Zeigt es doch, dass in Deutschland noch Ehrgeiz vorhanden ist. Positiv.
Im letzten “Spiegel” wird Alibabas Statthalter für Deutschland interviewt. Die fangen geschickt an, indem sie deutsche Unternehmen für den Internethändler interessieren wollen mit dem Angebot, durch ihn auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Bei den Chinesen kommen deutsche Produkte gut an, meint er. Ist ein alter Hut, liest man aber immer wieder gern.
Gut war der Artikel über einen Selbstversuch. Der Autor fuhr in Autos dreier Hersteller, BMW, Audi, Mercedes, um die Selbstlenkbarkeit dieser Fahrzeuge zu erleben.
Die größte Gefahr besteht danach, dass so ein Wagen aus welchen Gründen immer ausschert und der Mann im Fahrersitz inzwischen eingenickt ist. Da schon ein fehlender weißer Seitenstreifen der Straße einen Selbstlenker gegen die Leitplanke krachen lässt, sind solche Fahrzeuge in Italien ohnehin nicht verwendbar. Und hier wird es auch nicht besser. In den letzten Monaten sind schon drei Brücken auf Autobahnen gefallen. Und es werden immer mehr, lol.


Etichette:

mercoledì, maggio 17, 2017

Android-Stories

Zu dem vorherigen Beitrag fällt mir, dass ich Anfang der 2000er ein paar Geschichten verzapft hatte, die sich mit den Beziehungen Mensch-Android beschäftigten.


Hier einige von Ihnen: Pizza & Cola, Dieter, Kopflos. Viel Spass beim Lesen.

Etichette:

Sex-Roboter



Seltsam, dass nur über weibliche Sexpuppen berichtet wird. Vor einigen Wochen las ich im Spiegel-Online von Herrn Takashi, der in einer japanischen Stadt mit zwei dieser Puppen zusammen lebt. Nebenbei ist er verheiratet. Seine Frau lebt jedoch auf dem Land und ist sicher schon etwas älter. Takashi redet, isst und hat Sex mit seinen Begleiterinnen.
Diese, deren Funktionen ständig weiter entwickelt werden, sind in Zukunft auch mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet.
Ich wollte mir das Video in Spiegel-TV noch einmal ansehen, bekomme jetzt jedoch die Meldung, dass es in meinem Land nicht gezeigt werden kann. Nun gibt es eine App, mit der man die IP-Adresse auf Deutschland setzen kann. Nur habe ich die mal weggeditscht, weil HULU, ein Streaming Provider jetzt auch Gebühren verlangt. Nun ja…
Ich komme auf die Sexpuppen, weil in der heutigen Ausgabe unserer Tageszeitung ein interessanter Beitrag darüber zu finden ist. “Robot del sesso, l´ultima frontiera. La rivolta di psicologi e femministe”.
Die künstlichen Individuen werden anscheinend nicht nur in Japan hergestellt, sondern auch in den U.S.A. und wer weiß, wo sonst noch. In Barcellona hat das Bordell Lumi Dolls geöffnet, wo für eine Stunde Sex mit ner Puppe 120 Euro verlangt werden. Der chinesische Ingenieur Zheng Jiajia hat seine Kreatur Yingying geheiratet, weil es ihm zu viel Mühe machte eine menschliche Frau zu finden. Für Psychologen sowie Feministinnen hat sich damit ein neues Betätigungsfeld aufgetan. “Puppen, widersetzt euch. Ihr werdet versklavt.” Und ganz sicher werden zwischenmenschliche Beziehungen auf eine andere Basis gestellt. Die Puppen altern nicht, während die Ehefrau aufgeht wie ein Hefeteig oder sich in Hunderte von Falten verwandelt. Und wir Männer können nicht mit einem mit Künstlicher Intelligenz und dauerhafter Stamina ausgestattetem  männlichen Androiden mithalten.
Welche Vor- und Nachteile entstehen bei dem Verkehr mit Androiden?
Vorteil: Reduzierung von Prostitution mit Menschen und von übertragbaren Geschlechtskrankheiten.
Nachteil: Die Puppen werden gekauft, werden objektifiziert, auch wenn sie sich an der Schwelle befinden, Bewußtsein zu erlangen.
Graue Zone: Wenn das Verlangen  und der Besitzanspruch nach einem Menschen nicht gestillt werden kann, fungiert eine Puppe als Ersatz.
Leute: Es wird interessant.

Etichette: ,

lunedì, maggio 15, 2017

Asimov’s Science Fiction, March/April 2017



Wow. 40th Anniversary Issue. Wie die Zeit vergeht. SF ändert sich. Ich kann mich an Robert Sheckleys Stories erinnern, die in meiner Jugend einen Sense of wonder erzeugten. Da ging es um ferne Planeten, Roboter, Intelligenzen von weit her. Tja, SF wurde komplexer, je mehr Kenntnisse sich in Hirnen ausbreitete. Eine Gefahr besteht meiner Meinung nach darin, dass eine immer größer werdende Zahl von Menschen den Beschreibungen der aktuellen SF-Elite nicht mehr folgen kann. Besonders bei Frauen, die meistens keine Techno-Affinität besitzen. Obwohl in Damien Brodericks “Tao Zero” es Frauen sind, welche dem Durchschnitt der Bevölkerung geistig haushoch überlegen sind. Es gibt also Ausnahmen. Zum Glück sind die Männer, Sohn, Gatte, Freund, mit denen die Frauen  zu tun haben, in dieser Story so mit Intelligenz bestückt, dass sie einigermaßen mithalten können.
Tao ist auf chinesisch der Pfad, der Weg zur höheren Erkenntnis. Der Weg ist das Ziel. Das ist bei mir selbst auch gut ausgeprägt. Die Eltern des Protagonisten versuchen diesen Weg mit Hilfe von Algorithmen zu untersuchen und cracken zwischendurch Lottozahlen. Den Gewinn von hunderten von Millionen Dollar stecken sie in ihre Forschung.
Der Tao kommuniziert mit ihrem Sohn und rettet ihn, während das MIT, in dem er studiert, über ihm zusammenbricht. Das kommt nicht von ungefähr, sondern wurde künstlich ausgelöst. Die Lösung gibt es wie gewohnt, am Ende der Geschichte.
Nun, es kostet einiges Gehirnschmalz, Sätzen wie “Rob in those days was trying to solve the apparent incongruity between relativity, where everything warped space so that inertia gave the impression of forces tugging and pushing, and quantum physics with its deterministic evolution through every possible outcome and abrupt collapse into a single state plucked, it seemed, entirely at random from that immense multitude of options, that mathematical multiverse”, zu folgen. Jedoch können Sätze dem Leser ein Ansporn sein, einen Upgrade seiner Intelligenz zu machen.

Etichette:

domenica, maggio 14, 2017

Augmented Reality, US-Showbiz, "Der Spiegel"

Noch einmal zur Augmented Reality, es sind wohl um die 200 Redner, die sich und ihr Produkt auf der AWE vorstellen. Wenn meine Zeit es erlaubt, werde ich ihre Firmen googeln. Sind sicher Eintagsfliegen dabei aber auch Unicorns.
Bezeichnend ist, dass ich bei dem italienischen Explorer nur die Einhörner gefunden habe. Ich musste schon “what is a Unicorn” eingeben um bestätigt zu bekommen, dass Unicorn in der Geschäftswelt ein Unternehmen mit einem Marktkapitalwert von einer Milliarde Dollar ist.
Das Schwergewicht der vorletzten “Business Week” lag auf Showbiz. Es gab einen interessanten Beitrag über Disneys Anstrengungen, in Orlando, Florida mit Pandora einen neuen Freizeit- und Vergnügungspark zu bauen, der den 2009 Film Avatar zum Thema hat. Mit diesem will Disney Universals Wizarding World of Harry Potter überrunden. Ob das Ziel erreicht wird, ist fraglich. Disney hat noch einen anderen Pfeil im Köcher: Einen Star-Wars Themenpark.
Infos über ein Bon Jovi Konzert. Die Band hat seit 1983 um die 130 Millionen Alben verkauft, 2800 Konzerte in 50 Ländern bestritten und pro Jahr 212 Millionen Dollar eingenommen. Um, so ein Konzert kostet 10.4 Millionen Dollar und ein Platz ganz vorn an der Bühne 1.750 Dollar.
Andere Showbiz-Beiträge waren US-zentriert und für nicht so involvierte Beobachter von außerhalb unverständlich. Dazu gehört nicht das von Jane Rosenthal und Robert de Niro gegründete Tribeca Film Festival in New York.  

Bei der vorletzten “Spiegel-Ausgabe” fand ich es gut, dass ich einige Artikel nicht mehr zu lesen brauchte. Wie den Anschlag auf den Borussia Dortmund Bus oder die Wahlen in Frankreich. Nicht mehr aktuell. Nachrichten verflüchtigen sich schnell. Dagegen kommt ein Wochenmagazin nicht an. Dann gibt es altersspezifische Artikel wie den über eine geplante Rentenreform. Da bin ich schon rausgewachsen. Und Sport überfliege ich auch.
Doch worüber bei uns alle begeistert sind ist dass der Fussballclub SPAL von Ferrara nach 49 Jahren wieder in der A-Liga angekommen ist. Meinen Glückwunsch.
Wir kommen gerade von “Alien Convenant” zurück. Ich will den Spaß nicht verderben. Aber eines kann ich schreiben: Es wird nicht der letzte Alien-Film sein. Die Saga geht weiter.

Etichette: , ,