venerdì, dicembre 09, 2016

Analog Science Fiction and Fact, November 2016



SF-Themen sind eingefahren. Zum Beispiel, wenn sich Kolonisten eines anderen Planeten vom Terra gesteuerten Imperium unabhängig machen wollen, ihnen das verwehrt wird. Alter Hut. Es kommt auf Varianten an, damit eine Story mit diesem Hintergrund für den Leser interessant bleibt. Hier haben wir eine: Gray Rinehart, “We side with the Free”.
Ein Polizeikreuzer, der im Sonnensystem herumkurvt, wird der Marine unterstellt, weil sich die Kolonisten etwas besonderes haben einfallen lassen. Sie lassen einen Asterioden die Erde anfliegen und warnen Terra gleichzeitig, das sie den Himmelskörper aufschlagen lassen werden, würden ihre Bedingungen zur Unabhängigkeit nicht erfüllt.
Der Kreuzer trainiert zwei Teams, die auf dem Asteroiden landen und Antrieb sowie Steuerung ausser Gefecht setzen sollen. Spannend geschrieben.
Asimov´s habe ich daneben gelegt. "Special Slightly Spooky Issue". Und dann noch eine doppelte. Auf Geistergeschichten habe ich keinen Bock. Die erste habe ich gelesen, danach verlor ich die Lust dazu. Diese Ausgabe kommt in die Tonne.




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sabato, dicembre 03, 2016

so geht es auch

Stellt euch vor, so etwas wird in Deutschland gemacht. Keine Chance. Der Modi ließ am 8.11. alle 500 und 1000 Rupee-Banknoten ungültig werden. 500 Rupees = USD 7.30. Wirtschaftliche Aktivitäten wurden lahmgelegt. Grund war, die Schattenwirtschaft auszutrocknen, die mit Schwarzgeld arbeitet. Ach so, Modi ist Ministerpräsident in Indien.
Die Deposits in den Banken schwellen plötzlich an, da nur noch mit Überweisungen bezahlt werden kann. Und, Indien ist auf einem guten Weg, dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und elektronischen Zahlungssystemen im eigenen Land den notwendigen Schub zu geben. 

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venerdì, dicembre 02, 2016

"Spiegel" über Digitalisierung

Bevor ich den letzten “Spiegel” auf den Haufen der gelesenen Zeitschriften lege noch ein paar Worte zu Artikeln, die mich interessiert hatten. Der über Trump gehörte nicht dazu. Den Mann kennen wir ja.
Unsere Regierung macht die Autoindustrie an, mal Gas zu geben, was die Entwicklung von Elektromobilen betrifft. Sie fürchtet, dass Deutschland abgehängt wird. Die deutsche Autoindustrie hängt sich nicht voll rein, hört man heraus. Sie will, solange es geht, ihre teuren Verbrenner loswerden. Verständlich. Ich hielte es für vernünftig, Elektroautos bis zur Marktreife zu entwickeln und erst dann auf den Markt zu bringen, wenn die Zeit für Verbrenner abgelaufen ist. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen wird jedoch schwierig sein, da er auch regional unterschiedlich sein wird.
Es ist genau so schwierig einen Zeitpunkt auszumachen, wann die Digitalisierung im großen Stil Arbeitsplätze vernichtet. Es gibt einen Artikel im “Spiegel” über einen Regierungsbericht der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die dieses Thema zum Inhalt hat. Vermutlich geschieht die Umstellung auf einschleichende Art, in der Gesetze wenig greifen.
Und es gibt Trost durch den Inhalt des Artikels “Vogel Strauß auf Rädern”, der die Schwierigkeiten von KI (Künstlicher Intelligenz), die durch Deep Learning entstanden ist, schildert, ohne Fehler zu arbeiten. Zur Zeit läuft das nicht. Die Vielzahl an Variablen übersteigt das Verständnis intelligenter Maschinen. Es wird wohl, nach Einschätzung von Experten, noch um die 30 bis 40 Jahre dauern, bevor eine Ablösung menschlicher Arbeitskräfte durch intelligente Maschinen erfolgt.
Es ist klar, dass man repetitive Tätigkeiten von Menschen schon jetzt durch Maschinen ersetzen kann. Banker haben lt. “Business Week” jedoch herausgefunden, dass beratende Tätigkeiten durch Automaten bis jetzt nicht an den Standard von menschlichen Beratern heran reicht. Na, ja. Da habe ich meine Zweifel. Schlimmer können Maschinen es auch nicht machen.


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Scientific American, November 2016



Viele Wissenschaftler waren geschockt, als Trump die amerikanischen Präsidentenwahlen gewann. Das spiegelt sich auch im Leitartikel von Scientific American wider. Dafür wird er aber gut für das Business sein und ist sehr familienfreundlich (was seine Familie angeht).
“Black Holes, Wormholes and the Secret of Quantum Spacetime”. Einstein schrieb über Wurmlöcher in seiner Abhandlung über die Relativitätstheorie. Er beschrieb sie anhand von Gleichungen und nannte sie noch nicht so. Wurmlöcher laufen auch unter Einstein-Rosen Brücken. Es sind zwei schwarze, miteinander über Zeit und Raum verbundene Schwarze Löcher.
In einem zweiten Papier berichtete Einstein über “spooky action at a distance”. Über das Entanglement, den Quantum-Effekt, der subatomare Partikel über Zeit und Raum miteinander verbindet. Wird ein Partikel manipuliert, verhält sich das vielleicht Lichtjahre und über Zeiträume entfernte Zwillings-Partikel genau so.
Der Autor dieses Artikels meint nun, dass die Untermenge von Wurmlöchern aus miteinander verbundenen subatomaren Partikeln besteht. Vielleicht hilft und das weiter, wenn wir FTL-Triebwerke entwickeln.

“Human Organs from Animal Bodies.
Es geht um Züchtung von menschlichen Organen. Da es wenig Spenderorgane gibt, denken einige Forscher daran, sich die Natur zunutze zu machen und menschliche Organe in Tieren zu züchten und die dann auszuweiden. Als Spendertiere kämen Schweine infrage. Menschliche Stammzellen würden in Schweineembryos implantiert. Diese Chimeren, aus Organen von zwei Lebewesen bestehend, würden menschliche Nieren, Pankreas usw. produzieren.
Ist es vernünftig, Lebewesen zu erzeugen, nur um sie später auszuweiden? Das Gleiche ließe sich natürlich auch für Tiere erfragen, die der Nahrung von Menschen dienen.

“The Fusion Underground”
Ich erinnere mich. Vor Jahren hatten zwei Forscher ein Gerät vorgestellt, dass Ähnlichkeit mit einem Tauchsieder hatte und behauptet, dass sei in Fusionsreaktor. War er nicht.
Über viele Jahre wird schon an Großreaktoren wie National Ignition Facility (NIF) und dem ITER gearbeitet in der Hoffnung, dass sie 2035 Energie erzeugen können. Aufwand zig Milliarden Dollars und Erfolg ungewiss.
Jetzt gibt es mehrere Versuche, kleinere Reaktoren zu entwickeln, die natürlich auch noch nicht zufriedenstellend laufen. Sollten die Versuche eingestellt werden, wäre der Aufwand geringer. Lohnt sich also, Forschungen in kleinerem Rahmen zu treiben.
Es wird vorgestellt, wie diese Fusionsreaktoren arbeiten. Ich erspare es mir, näher darauf einzugehen.

“Things we know to be true.”
Angesichts der Wahl Trumps, der mit Wissenschaft nicht viel am Hut hat, schießt Scientific American eine Salve auf wissenschaftsferne Unterbelichtete.
Monster. Bigfoot, das Loch Ness Monster und ähnliche Kreaturen gibt es nicht.
GMOs sind nicht schädlich.
Wir nutzen nicht nur 10 % unserer Hirnkapazität.
Wir brauchen keine 8 Glas Wasser am Tag zu trinken.
Die Erde ist keine Scheibe.
Freie Energie und Perpetuum Mobile funktionieren nicht.
Verbrechen kommen bei Vollmond nicht häufiger vor.

Der Artikel spricht Amerikaner an, die anscheinend einen höheren Prozentanteil an Crackpots haben als wir Europäer.

“Species in the Making”
Wie differenziert sich eine Species? Die gängige Theorie sagt: Durch geographische Trennung. Sie begünstigt die voneinander losgelöste Entwicklung der Lebewesen. Eine neue Theorie geht dahin, dass der Impuls auch durch Gewohnheiten ausgelöst werden kann, die eine bestimmte Gruppe von Tieren annimmt. An dem Beispiel von Orcas, Killer-Walen, wurde dies festgestellt und beschrieben.

“Get clean or die trying.”
Ibogaine wird aus Pflanzen gewonnen, ist ein Psychedelic und besitzt den positiven Effekt, dass bei einer hohen Anzahl von Rauschgiftsüchtigen die Entzugserscheinungen gemildert werden oder gar nicht auftreten. Der negative Effekt ist: Man kann nach der Einnahme dieser Substanz sterben. Daher ist sie in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht zugelassen.
Finanziell gut ausgestattete Junkies suchen daher Entzugskliniken in Mexico und anderen mittelamerikanischen Ländern auf und nehmen das Risiko in Kauf.





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giovedì, dicembre 01, 2016

B-Movie und Digitalisierung


Diesen Syfy-Film sah ich mir vor kurzem auf YouTube an. Erinnert an Sharknado, nur dass es hier Spinnen sind. Der Streifen erhebt keinen Anspruch an Intelligenz, die Handlung ist eine Kopie der Kopie….usw. Trotzdem ganz lustig.
Ich steige jetzt tiefer in “Github” ein. Muss ich schon deswegen, weil ich jetzt endlich einmal ein Programm für meinen Kurs herunterladen muss. Und einfach so geht nicht. Es muss geklont werden. In Github, ein Version Control System, befinden sich alle möglichen und unmöglichen Programme. Ein großer Teil von ihnen steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Die ideale Quelle für Leute, die an Programmierung interessiert sind.
Früher war es einfacher. Man hat kodiert, umgewandelt, gelinkt und das Programm konnte eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Ubuntu, ein Linux-Derivat, oder Android, das mit Gradle und ADB (Android Debug Bridge) arbeitet. Gradle ist der Compiler für Android und mit ADB geht es mit dem Programm auf das Smartphone.
Würde ich nun ein Klasse Programmierer werden wollen, was ich vor zwanzig Jahren schon mal war, lol, müsste ich mich auch mit Java und Python befassen und mit Android und Ubuntu. Und mit Sicherheitsfragen. Mir fehlt noch ein Buch über Ubuntu. Als ich in den U.S.A. war, hatte ich mich einmal mit einem Linux-Derivat befasst, mit “Coherent”, das ich auf einer zweiten Partition auf meinem Laptop hatte. Das gab es auf Floppies. Da kann man sehen, wie die Zeit vergeht. Es gibt also genug Zeug, mit dem ich mich beschäftigen kann. Ich werde mir gleich ein in Java geschriebenes VoIP-Programm ausdrucken, um mal zu sehen, was da abläuft. Ansonsten lasse ich es weiter langsam angehen.

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sabato, novembre 26, 2016

AndromedaNachrichten 255


Tolles Titelbild. Gut finde ich ebenfalls, dass Andro mehr Anzeigen enthält.
Meckern kann ich auch. Damit fällt Andro nicht aus seiner angestammten Rolle. Ich meine, warum gibt es jetzt einen Bericht über den BuCon 2015? Dann lese ich eine Programm-Ansage für den von 2016. Ja, toll.
Die ersten Seiten sind mehr nach dem Kraut- und Rübensystem sortiert. Hat den Anreiz wie beim Supermarkt, bei dem die Artikel alle paar Monate in andere Regale kommen, damit der Kunde suchen und ein paar andere Artikel entdecken und kaufen kann, die ihm vorher nicht aufgefallen waren.
Am Anfang von Andro sind keine Spartenbezeichnungen zu finden. Deshalb habe ich die Seiten nicht überblättert und mal genauer drauf gesehen. Ich fand den Beitrag über Thomas le Blanc gut, und das was er mit seinem Projekt “Future Life” macht. Die Verbindung von SF, HiTec und die Einführung daraus resultierender machbarer Neuerungen in unser tägliches Leben. Das ist doch etwas, über das man sich Gedanken machen sollte.
Ich finde es gut, dass Beiträge durcheinander gewürfelt sind. Es gibt einen mit der Überschrift “Der Horror in den Andromeda Nachrichten.” Nun, so schlimm ist es ja auch wieder nicht, lol.
Ist nett, dass ein Bericht über den MediKonOne schon in diesem Jahr gebracht wurde. Andreas Brandhorst erhielt für seinen Roman “Das Schiff” den Deutschen Science-Fiction-Preis 2016, und Frank Böhmert erhielt ihn für die beste Kurzgeschichte. Gratulation.
Die Sparten übergehe ich elegant. Bei dem Titelfoto des Filmkalenders 2017 sah ich doch genauer hin. Es gab einen Beitrag über die Ausserirdischen in Stargate. Aber die kannte ich dann schon.
Das transportiert meine Gedanken zu “Arrival”. Hoffentlich kommt der Film bald zu uns.

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venerdì, novembre 25, 2016

Reggae und das Einfrieren von Köpfen


Mein zweiter Avie im Second Life befindet sich wieder auf dem Reggae Trip. Kein Wunder, er ist ein Rasta. Are you feeling Irie? Yeahhh!!
Für ihn habe ich weitere  Karaoke-Videos in YouTube gefunden. Ein Wahnsinns-Song ist “Maybe Tomorrow”. Schwer zu singen, weil die Melodie so viele unvorhersehbare Schlenker aufweist. 
Aus dem Stapel ungelesenen Schrifttums habe ich eine “Business Week” gefischt. Es gibt zwei Beiträge über Plastik. Die 5 Pfundnote Großbritanniens wird aus Plastik hergestellt. Weitere sollen folgen. Man kann sie in die Waschmaschine stecken, ohne dass sie kaputt geht. Und es gibt eine Erfindung: 3D-Printing Recycler. Er recycelt (ist das Wort so richtig?) 3-D gedrucktes und macht aus ihm für 3-D Drucker brauchbares Druckmaterial. Filamente, die eingefärbt werden können. Preis: 800 bis 1000 Dollar.
Interessant ist auch der Sensor im Kuhmagen, der laufend die Körpertemperatur misst und über Wi-Fi Alarm schlägt, wenn die Temperatur von der Norm abweicht.
Und es gibt einen interessanten Artikel über KrioRus. Krio...Erraten? Ja, einfrieren. Gibt es schon seit Jahrzehnten in den U.S.A. ist aber neu in Russland. Mindestens zwei SF-Stories habe ich darüber verzapft. Keine Ahnung, wie sie heißen. Wer will kann suchen: https://sites.google.com/site/keylmann/sf-stories
In dem russischen Start-Up werden nur Köpfe eingefroren, während bei Alcor in Arizona beides möglich ist: Kopf oder Ganzkörper. Das Thema ist vor kurzem wieder hochgekommen, weil sich ein Teenager gewünscht hatte, eingefroren zu werden, nachdem er gestorben war. Der Wunsch wurde erfüllt.

Es geht darum, zu einer Zeit zurückgeholt zu werden, wenn man Zugang zu Erinnerungen, Emotionen und der Persönlichkeit besitzt, die man entweder in einen neuen Körper oder in einen Computer einspeisen kann. Alcor in Arizona startete 1972 und bewahrt zur Zeit 148 Personen auf. Das Cryonics-Institut beherbergt 114. KrioRus wurde 2005 gegründet und ist relativ preiswert: 36.000 Dollar für eine Vollkörper-Preservation und 12.000 für einen Kopf. Für internationalen Transport gibt es einen Aufschlag von 6.000 Dollars.
Der Vorgang stammt aus einer SF-Story von Neil Jones “The Jameson Satellite” von Juli 1931.
Ohne SF läuft gar nichts.

Im letzten Beitrag hatte ich den Zeppelin-Nachfahren als Cyberpunk Typ beschrieben. Ich meinte Steam-Punk. Hatte da meinen Senioren-Moment gehabt.



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giovedì, novembre 24, 2016

Genöle zum Spiegel

Bevor ich den ausgelesenen “Spiegel” dem Papiermüllstapel überantworte, noch ein paar Worte dazu: Er berichtet in seinem Leitartikel über das Versagen der politischen Linken. Sind die Trump-Nachwehen. Und das Magazin sollte nicht vergessen, dass es als linksorientiertes Blatt die Political Correktness auf ihre Fahnen geschrieben hat und Empörung aus allen Seiten spritzte.  
In Italien kennen wir so etwas nicht. Es regiert das Chaos, obwohl einige Institutionen erstaunlich gut funktionieren. Aber dann lieber so was, als übertriebene Korrektheit, die jede Diskussion implodieren lässt.
Und Frau Merkel tritt noch einmal an. Spricht doch Bände. Sie opfert sich, weil es sonst niemand will. Es gibt keine Macher unter den Politikern. Und damit wird der lahme Regierungs-Stil fortgesetzt. Kein Pep, keine Aufbruchstimmung. Wird eine Art Flughafen-Regierung, lol.
Es gibt noch knorzige Typen, wie der Urenkel des Ferdinand Graf von Zeppelin, Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin, der sich darum bemüht, von der Stadt Friedrichshafen das unternehmerische Erbe des Zeppelin-Erfinders zurück zu bekommen. Mehr so ein Cyberpunk-Typ, ungeeignet für Politik. Er ist der Ansicht, die Frau sollte jeden Tag einmal zu ihrem Mann sagen: “Du bist ein Held.”
Also wirklich. Gibt es Ehen, in denen das nicht gemacht wird?
Und er ist an Drohnentechnologie interessiert, würde eine Akademie dafür gründen, wenn er nur das Geld dafür von Friedrichshafen bekäme, die das für weitere Schwimmbäder verplempert.

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